KW 50

9 12 2008

Das Blog verwaist nicht, aber ich kann nur kurze uninteressante Meldungen bringen. Nachdem ich auf einem anderen Blog ein schönes Schneemusikvideo von den Monkees gesehen habe, dachte ich daran, Wham´s! „Last Christmas“ reinzustellen. Aber ich denke, dass hätte keiner meiner wenigen LeserInnen gut gefunden, na, einer vielleicht.
Mein Computer schwächelt. Ich würde gern im Januar mal nachrüsten.
Ich denke mir mal ein schickes neues Thema aus.

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Raus aus dem Haus

3 12 2008

Ich kann (noch) nicht umhin, hier öfter private Dinge mitzuteilen. Ich weiß nicht, ob es nervt, aber niemand braucht ja zu kommentieren. Ich mache gerade ein Praktikum in der Altenpflege. Das ist eine neue Erfahrung, von der ich aber nichts erzählen will und wohl auch nicht darf. Das Praktikum soll aber nicht ein übliches Praktikum sein, sondern ich will da vielleicht jobben.

Zumindest muss ich früh aufstehen und habe früh Schluss. So habe ich den gesamten Nachmittag Zeit für  wichtige Dinge yahoo.clever. Kennt jemand yahoo.clever? Stell ich bald mal vor. Ich habe eine Hassliebe zu dieser Community. Eigentlich sind es 75% Hass und 25% Liebe. Wie nenne ich das dann? Dreiviertelhass?

Jedenfalls tue ich erst mal irgendetwas außerhalb des Hauses und habe sogar noch etwas Zeit.





Alles nur Gespenster

27 11 2008

Als traditionsbewusster Erwerbsloser habe ich mich heute morgen in den L.-Markt aufgemacht. Das Haarewaschen ist erstmal ausgefallen, weil ich von den feuchten Haaren keinen Schnupfen bekommen wollte. Im L.-Markt traf ich dann eine entfernte/entfernteste Bekannte. Innerhalb von Sekunden bereute ich meine pragmatische Körperpflege und verschwand nach einem möglichst optimistisch klingenden „Morgänn“ in andere Gänge des Discounters.  Ich schämte mich meiner Erwerbslosigkeit und meiner Haare. Wollte ich doch in Ruhe mit einer Art Anti-Tschaka-Haltung (nicht gebückt, aber auch nicht zu aufrecht) schnell ein bisschen Gemüse und Brot holen fand ich mich auf einmal wieder im Kontakt mit der Welt.

Zuhause angekommen schaute ich vor dem Duschen in den Spiegel und fand meine Haare gar nicht so schlimm. Konnte sie das überhaupt auf 7 Meter Entfernung erkennen? Ist das denn wichtig? Sind das Gespenster? Oder ist das der Schreck, das sich ein „Traditionsbewusstsein“ einstellt. Wahrscheinlich das!

Nächste Woche beginne ich zumindest wieder eine Art Praktikum. Mit gestylten Haaren.